Herren 1 schlagen siegloses Team aus St.Wendel

Zuerst sah es nach einer dünnen Personaldecke aus, aber zu Beginn des Spiels standen dann doch 8 einsatzbereite Spieler für die Alt-Saarbrücker auf dem Spielbericht.

Und die legten ganz anders los als die Woche zuvor in Ensdorf: Man spielte eine solide Verteidigung und agierte in der Offensive variantenreich und meist mit einm Extrapass zum frei stehenden Mitspieler. St.Wendel konnte zu diesem Zeitpunkt nicht viel entgegensetzen.

Zur Halbzeit war eine komfortable 16-Punkte-Führung (40:24) auf der Anzeigetafel, bevor das berühmte 3.Viertel, welches meist einen ATSV in Tiefschlaf zeigt, begann. Ob es aber an der verkürzten Halbzeitpause oder am Gegner lag, der ATSV spielte das beste dritte Viertel seit Monaten. Der Vorsprung konnte ausgebaut werden und die Ambitionen der Gäste, das Spiel vielleicht noch zu drehen, wurden im Keim erstickt. Mit einer spielentscheidenden Führung von 27 Punkten (60:33) ging es in das Schlußviertel, indem es die Gastgeber dann extrem schleifen ließen und nur magere 5 Pünktchen erzielten.

Am Ende stand ein nie gefährdeter Sieg auf der Anzeigetafel (65:48).

Herren 1 unterliegen in Ensdorf deutlich

Dank einer unterirdischen Trefferquote und dem Mangel an Intensität bei den Gästen überrollten die Gastgeber aus Ensdorf die ATSV Herren in der ersten Halbzeit förmlich, auch weil sie eigentlich alles trafen. Mit 14:42 aus der Sicht der Saarbrücker waren schon zur Halbzeit die Zeichen auf Niederlage gestellt.

Doch in der zweiten Hälfte konnte man noch 2 positive Ergebnisse aus der Großsporthalle mitnehmen: die alten Herren können Mann-Mann-Verteidigung und auch an ihre Grenzen gehen, wenn sie wollen. Nun konnte man das Spiel ausgeglichen gestalten und die zweite Hälfte sogar knapp gewinnen, aber an der Niederlage änderte dies leider nichts.

Ein besonderes Highlight lieferte gegen Ende des Spiels noch der Schiedsrichter, der bei einer Penetration von Ensdorf zum Korb zuerst an der Freiwurflinie ein Foul pfiff und dann auch noch in Korbnähe ein zweites Foul für die gleiche Aktion verteilte – für das verteidigende Team – davon kein unsportliches Foul. Allgemeines ungläubiges Staunen sowohl bei uns als auch beim Gegner. Allein bei unserem Team standen ca. 100 Jahre Spielerfahrung auf dem Feld und die hatten sowas noch nicht erlebt. Da das Spiel aber schon lange entschieden war, ließen wir uns auch nicht zu langen Diskussionen hinreißen und nahmen es lachend hin.

HE2 fahren den 2. Saisonerfolg ein

In einem intensiven Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe konnte man sich am Ende durch Konsequenz in den Zweikämpfen durchsetzen. In einem Spiel gegen den ebenso jungen Gegner aus Ensdorf entwickelte sich von Anfang an ein offener Schlagabtausch mit schnellem Spiel und vielen Fastbreaks. Beide Mannschaften agierten in konsequenter Mann-Mann-Verteidigung und kämpften um jeden Zentimeter. So lag zwischen den beiden Teams nie mehr als 6 Punkte während des gesamten Spiels. Nachdem wir zu Anfang der zweiten Halbzeit in Rückstand gerieten, kämpften wir uns im Anschluss Punkt für Punkt wieder heran und gingen so zu Beginn des vierten Viertels in Führung, die wir bis zum Ende verteidigen sollten. Die harte Arbeit in Defense, beim Rebound und die Konsequenz im Angriffsspiel zahlte sich also aus.

Das junge Team setzt also die Miniserie von 2 Siegen in Folge fort.

Herren 1 zurück in der Erfolgsspur

Nach dem deutlichen Auftaktsieg gegen den aktuellen Tabellenführer Wellesweiler wurde es ruhig um die erste Herrenmannschaft des ATSV. Mit wechselnder und nie vollzähliger Mannschaft gab man drei Spiele in Folge ab. Es war zwar immer recht knapp, aber verloren ist verloren.
Am Heimspielsonntag wollte sich nach drei Siegen für die U18, die Damen und die zweite Herrenmannschaft das Team um dem aus dem Urlaub zurückgekehrten Coach Joe Tekle nicht lumpen lassen und den Abend mit einem Erfolg ausklingen lassen.

Ungewöhnlich spät (19 Uhr) begann das Spiel gegen die zweite Manschaft von Landsweiler/Reden („TGL Titans“). Mit einem erstmals fast vollständigen Team von 10 Spielern ging es gegen einen zahlenmäßig ebenso starken und motivierten Gegner zur Sache. In den ersten beiden Vierteln dominierte die Verteidigung der Gastgeber und man ließ nur 18 Punkte zu (im Viertel 1 10 und im zweiten Viertel gar nur 8 Punkte). Im Gegensatz dazu funktionierte beim ATSV die Offense eingermaßen und man konnte relativ entspannt mit einer 20-Punkte-Führung in die Pause gehen (38:18).

Nach der Pause fiel das Herrenteam aus der Landeshauptstadt mal wieder in das berühmt-berüchtigte 3.Viertel-Tief. Die Verteidigung wurde unnötigerweise gelockert und damit der Gegner zum Aufholen eingeladen. Gleichzeitig spielte man in der Offensive zu viele Einzelaktionen, die zudem auch noch meistens nicht erfolgreich waren. Zum Glück konnten die Titans die Nachlässigkeiten der Gegner nicht immer zu ihren Gunsten ausnutzen, so dass ihr Rückstand nach dem dritten Viertel nur marginal geschrumpft war (49:32).

Im letzten Viertel plätscherte das Spiel dann relativ lustlos daher. Landsweiler konnte nicht mehr aufholen und Saarbrücken den Vorsprung auch nicht mehr signifikant ausbauen.

Gerade als man sich gedanklich schon mit dem Ergebnis arrangiert hatte, sorgte das Kampfgericht ungewollt für Slapstickeinlagen, die den Trainer der Gäste und einen Teil seiner Spieler völlig aus der Fassung brachten. Eine mehrminütige, an sich völlig unnötige Spielunterbrechung, verlängerte das schon lange entschiedene Spiel und es wurde später Sonntagabend, bevor der Sieg letztendlich mit 66:45 auf dem Spielberichtsblock stand. Es steht nun noch ein Protest der Landsweiler aus, aber wir sind eigentlich alle der Meinung, dass an diesem Ergebnis nicht mehr gerüttelt wird.

Nächste Woche steht ein schweres Auswärtsspiel beim TuS Ensdorf an.

Herren 2 mit erstem Saisonsieg

Im fünften Saisonspiel gelingt der HE2 der erste Sieg. Nach einem Rückstand zur Halbzeit kämpfen sich die jungen Wilden in einem kuriosen 3. Viertel einen 8 Punkte Vorsprung heraus, den sie bis zum Ende nicht mehr hergeben. Dabei ist eine hervorragende Defense der Schlüssel zum Erfolg, denn durch die harte Mannverteidigung gelang es, den Gegner aus Illingen immer wieder zu Ballverlusten zu zwingen und dadurch selbst zu punkten. Nachdem daraus zu Anfang noch mässig Kapital geschlagen werden konnte, hat sich die harte Arbeit mit zunehmendem Spielverlauf immer stärker ausgezahlt. In schönen Kombinationen konnten dann jede Menge einfache Körbe am Brett erzielt werden. Auch die Umstellung der Defense des Gegners konnte diesen Trend nicht mehr stoppen und so gewannen wir letztlich vollkommen verdient mit etwa 10 Punkten Vorsprung. Wir zollen allerdings auch dem Gegner Respekt, der mit einer sehr jungen Mannschaft angetreten ist, die sich hervorragend verkauft hat. Auf diesem Erfolg lässt sich aufbauen. Es wäre Zeit für eine Serie…